Erfolgreicher Stabwechsel

Unternehmensnachfolge professionell gestalten

 

Familienunternehmen sind die treibende Kraft unserer Volks-wirtschaft. Die Sicherung der Nachfolge stellt in inhabergeführten Unternehmen eine große Herausforderung dar und besitzt eine hohe Aktualität. Studien zeigen, dass über einem Viertel dieser Unternehmen innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Änderung der Eigentumsverhältnisse bevorsteht. Die meisten national ansässigen inhabergeführten Unternehmen präferieren sowohl in der Vermögensnachfolge als auch in der Managementnachfolge eine Übergabe innerhalb der Familie.

Komplexe Ursachen wie die Vermischung von Familie und Beruf bergen Konfliktpotenziale und erfordern ein ganzheitliches und langfristig geplantes Vorgehen. Es gilt die ggf. stark unterschiedlichen Interessen und Perspektiven der Protagonisten (Junior, Senior, Partner und so fort) im Verlauf des Prozesses zu integrieren.

 

Ziele und Maßnahmen eines Unternehmensnachfolge-Prozesses, mit denen sich vorwiegend inhabergeführte Mittelständler konfrontiert sehen, sind:

  • Sicherung des Fortbestands sowie zukünftigen Erfolgs des Unternehmens durch die langfristig und vorausschauend geplante Sicherstellung der Nachfolgeregelung
  • Skill- und Kompetenzmanagement des anvisierten Nachfolgers im Sinne von Personalentwicklungsmaßnahmen in Bezug auf sowohl fachliche als auch fachübergreifende Kompetenzen
  • Heranführen an die zukünftige Management-Funktion des Nachfolgers
  • Begleitendes Coaching, sowohl für den Junior als auch für den Senior

 

Das Lebenswerk des Unternehmers soll auch in der Zukunft Bestand haben und wenn möglich in der Familie bleiben. Oft befasst sich der erfolgreiche und sonst vorausschauende Unternehmer zu spät und dann auch hauptsächlich unter steuerlichen und erbrechtlichen Aspekten mit dem Thema Nachfolge.  

Die Zukunftssicherheit des Unternehmens ist aber in erster Linie abhängig von der strategischen Aufstellung: bin ich mit den richtigen Produkten auf dem richtigen Markt richtig aufgestellt, habe ich die richtige Führungsmannschaft und nicht zuletzt habe ich den richtigen Nachfolger.

 

Einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge liegt stets ein langfristiger Prozess zugrunde. In der Planungsphase gilt es, sich für ein Nachfolgemodell zu entscheiden sowie damit verbundene Maßnahmen abzuleiten. Für die familieninterne Nachfolge heißt das, den bzw. die potenziellen Juniors entsprechend auszubilden und ihnen die Plattform für operative Erfahrungen zu bieten. Um diesen Prozess erfolgreich zu bewältigen, sollten neben betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und steuerrechtlichen Aspekten auch psychologische, personelle Facetten berücksichtigt, Ge-staltungsmöglichkeiten geprüft und individuelle Lösungen entwickelt werden.

 

Unsere Erfahrungen zeigen, dass eine reibungslose und erfolgreiche Nachfolgeregelung dann gewährleistet ist, wenn neben organisationsrelevanten Themen, die Auseinandersetzung mit aktuellen und zukünftigen Marktbedingungen sowie die Unterstützung in allen personellen Angelegenheiten berücksichtigt werden

 

Wir helfen Ihnen den Fortbestand des Unternehmens zu sichern, auch wenn kein Nachfolger in der Familie greifbar ist. Hier sehen wir unsere Aufgabe mit unserem Erfahrungswissen Nachfolgen zu unterstützen, bei der Positionsbestimmung, bei der Nachfolgeplanung und bei der Begleitung des Nachfolgeprozesses. 

Fakten

In nur 40% der betroffenen Familienunternehmen kann die Nachfolge innerhalb der Familie gelöst werden (externe Lösungen müssen gefunden werden)

 

Ca. 40% der Unternehmer im Alter zwischen 45 und 55 Jahren haben keine bzw. unzureichende Maßnahmen zur Nachfolge getroffen

 

Über 30% der Unternehmensübertragungen erfolgen aufgrund des plötzlichen Ausscheidens des Unternehmers (Unfall, Tod)

 

Nur 30% der Familienunternehmen erreichen die 2. Generation; nur 10% der Familienunternehmen erreichen die 3. Generation



Zielsetzung

  • Frühzeitige Nachfolgeplanung
  • Objektive und individuelle Positionsbestimmung (Unternehmen, Senior, Junior)
  • Die Nachfolgeplanung sollte Bestandteil der strategischen Unternehmensplanung sein
  • Die Nachfolgeplanung muss jederzeit verfügbar sein (ggfs. Festlegung eines „Notfallprogramms“)
  • Laufende Anpassung an die aktuelle Situation (im Gesellschafterkreis, in der Familie, im Wettbewerb etc.)



Erreichbare Chancen

  • Regeneration der Unternehmensführung
  • Neuorientierung der Organisation, des Produkt- und Leistungsspektrums
  • Sicherung des Lebensstandards der Alt-Gesellschafter
  • Fortbestand des unternehmerischen Lebenswerkes
  • Verkauf zu einem angemessenen Preis

 

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